DbSam
Mitglied
- Dabei seit
- 31. Mai 2011
- Beiträge
- 3.828
- Ort
- 09405 Zschopau
- Rufname
- Carsten
- Teichfläche (m²)
- 10
- Teichtiefe (cm)
- 150
- Teichvol. (l)
- 13500
- Besatz
- 15 Goldfische
Hallo zusammen,
hier folgt meine Teichvorstellung, damit Ihr Euch auch von meinem Miniteich ein Bild machen könnt:
Den Teich habe ich 1997 in einer Ecke der Terasse zum angrenzenden Hang angelegt. Er fasst ca. 3 m³ Wasser, hat eine Oberfläche von ca. 5,5 - 6 m² und die tiefste Stelle ist ca. 1,10 m.
Aus heutiger Sicht hätte ich ihn ruhig 5-6 m³ groß bauen sollen, das erleichtert die Gestaltungsmöglichkeiten für den Nachbau des natürlichen biologischen Kreislauf ungemein. Bei 3 m³ stösst man halt überall auf die begrenzende Teichfolie. Wahrscheinlich habe ich damals beim Ausschachten die Teichgröße den erschwerten Bedingungen dynamisch nach unten hin angepasst, denn der Boden bestand ab 20-30 cm Tiefe aus verwittertem Fels.
Der Platz ist hier (noch beim Abscheidertestlauf) gut zu sehen. Vor allem, weil alles noch nicht so von den Pflanzen 'zugewuchert' ist:
Der ganze Hang ist vom Frühjahr bis in den späten Herbst dicht mit Pflanzen bewachsen, die 'leeren' Stellen auf obigem Bild waren zwei Wochen später auch schon zugewuchert. Meine Frau verbringt hier ihre Freizeit mit ihrem grünen Daumen - mal mit mehr und mal weniger Begeisterung, wobei der zweite Fall eher selten ist. Bisher wurde ihre Arbeit auch von Fröschen und Erdkröten durch sehr zahlreiches erscheinen honoriert. An regnerischen Tagen und Nachts ist das gut zu bemerken, denn dann kann man nur mit Blick nach unten über die Wiese gehen...
Doch wieder zurück zum Teich. Am Hang habe ich mit Felssteinen vom nahegelegenen Steinbruch einen kleinen Wasserfall gebaut, ebenso die Teichumrandung und alles Drumherum. In den Teich kamen kleine und große runde Flusssteine, keine Kiesel. Die Fische haben dadurch die Möglichkeit zum Gründeln, was sie auch gern und ausdauernd tun. (Ob nun 'gern', dass weiß ich nicht genau, aber das setze ich einfach mal voraus. )
Bis zu diesen Frühjahr hatte ich nur 2 Pumpen mit Schwammfiltern im Teich. Eine für den Wasserfall und die andere für die Schaumglocke. Es war aber alles nicht richtig dimensioniert: Es war immer ein Kampf gegen verstopfte Filter, deshalb nachlassende Umwälzung und daraus folgend dann der Kampf gegen trübes Wasser. Ich gestehe: Der wurde dann leider auch mit der chemischen Keule durchgeführt.
Dazu kam dann immer noch die (mit der Zeit anödende) mühselige Filterreinigung mit der dazugehörigen elenden Plastikteilfummelei. Es kann sich sicher auch jeder vorstellen was passiert, wenn man so einen dreckigen Filter aus dem Wasser hebt...
Dieses Frühjahr war es dann soweit, es musste nun endlich etwas getan werden:
Ich habe oben am Wasserfall einen neuen Filtomatic 3000 CWS eingebuddelt.Zu dessen Unterstützung kam noch ein selbstgebauter Eiweißabschäumer mit einer Eigenbau-Venturidüse dazu, der in der Nacht seine Tätigkeit verrichtet. Dieser wurde ebenfalls in der Erde versenkt:
Viel zu tun hat er aber zur Zeit nicht. Der kleine Napf reicht für die Suppe von einer Nacht...
Hier noch der Testaufbau dazu:
Mit einigen Detailänderungen/-verbesserungen (Düse, Auslauf, Höheneinstellung und Stabilität) wurde dieser Aufbau übernommen und knapp einen Meter tief in der Erde versteckt. Der schwarze Sockel und die Lampe dienen als 'Tarnung'.
In der ersten Juniwoche 2011 war die Umbauten alle fertig. Seitdem läuft alles wie gewünscht und das Wasser ist glasklar - ohne Chemie. (Ein paar Fadenalgen versuchten sich zu etablieren, diese sind aber schnell entfernt.)
So wie es momentan aussieht, scheine ich alles richtig gemacht zu haben. Die wasserwerte stimmen, den Fischen scheint es gut zu gehen, die Pflanzen wuchern und das Wasser ist glasklar. Wie stand das irgendwo hier im Forum: Die Fische sehen nun aus wie Plastikfische die in der Luft hängen!
Zur Gegenüberstellung ein Foto aus 2010: In den letzten Jahren sah man die Fische leider immer nur so hier:

Insgesamt leben zur Zeit 9 Goldfische in dem Teich:
3 große Exemplare (1997 eingesetzt, also die Erstbewohner), 4 mittlere (Nachwuchs 2006) und zwei 'Minis' aus dem Jahre 2010. Nachwuchs aus anderen Jahren wurde von den Eltern vernascht, die Überlebenden wurden an Freunde/Bekannte weitergereicht (meist nach Winterausfällen). Apropo Ausfälle: Ich musste seit 1997 zum Glück nur 4 (oder 5?) Goldfische zu Grabe tragen. Hoffentlich bleibt das so.
Als neuer Bewohner gesellte sich heute eine Ringelnatter dazu:
Für die erste Teich-Info sollte das reichen, damit Ihr Euch wenigstens ein ungefähres Bild machen könnt. Bei Bedarf kann ich Infos/Bilder nachreichen.
Gruß Carsten
hier folgt meine Teichvorstellung, damit Ihr Euch auch von meinem Miniteich ein Bild machen könnt:
Den Teich habe ich 1997 in einer Ecke der Terasse zum angrenzenden Hang angelegt. Er fasst ca. 3 m³ Wasser, hat eine Oberfläche von ca. 5,5 - 6 m² und die tiefste Stelle ist ca. 1,10 m.
Aus heutiger Sicht hätte ich ihn ruhig 5-6 m³ groß bauen sollen, das erleichtert die Gestaltungsmöglichkeiten für den Nachbau des natürlichen biologischen Kreislauf ungemein. Bei 3 m³ stösst man halt überall auf die begrenzende Teichfolie. Wahrscheinlich habe ich damals beim Ausschachten die Teichgröße den erschwerten Bedingungen dynamisch nach unten hin angepasst, denn der Boden bestand ab 20-30 cm Tiefe aus verwittertem Fels.
Der Platz ist hier (noch beim Abscheidertestlauf) gut zu sehen. Vor allem, weil alles noch nicht so von den Pflanzen 'zugewuchert' ist:
Der ganze Hang ist vom Frühjahr bis in den späten Herbst dicht mit Pflanzen bewachsen, die 'leeren' Stellen auf obigem Bild waren zwei Wochen später auch schon zugewuchert. Meine Frau verbringt hier ihre Freizeit mit ihrem grünen Daumen - mal mit mehr und mal weniger Begeisterung, wobei der zweite Fall eher selten ist. Bisher wurde ihre Arbeit auch von Fröschen und Erdkröten durch sehr zahlreiches erscheinen honoriert. An regnerischen Tagen und Nachts ist das gut zu bemerken, denn dann kann man nur mit Blick nach unten über die Wiese gehen...
Doch wieder zurück zum Teich. Am Hang habe ich mit Felssteinen vom nahegelegenen Steinbruch einen kleinen Wasserfall gebaut, ebenso die Teichumrandung und alles Drumherum. In den Teich kamen kleine und große runde Flusssteine, keine Kiesel. Die Fische haben dadurch die Möglichkeit zum Gründeln, was sie auch gern und ausdauernd tun. (Ob nun 'gern', dass weiß ich nicht genau, aber das setze ich einfach mal voraus. )
Bis zu diesen Frühjahr hatte ich nur 2 Pumpen mit Schwammfiltern im Teich. Eine für den Wasserfall und die andere für die Schaumglocke. Es war aber alles nicht richtig dimensioniert: Es war immer ein Kampf gegen verstopfte Filter, deshalb nachlassende Umwälzung und daraus folgend dann der Kampf gegen trübes Wasser. Ich gestehe: Der wurde dann leider auch mit der chemischen Keule durchgeführt.
Dazu kam dann immer noch die (mit der Zeit anödende) mühselige Filterreinigung mit der dazugehörigen elenden Plastikteilfummelei. Es kann sich sicher auch jeder vorstellen was passiert, wenn man so einen dreckigen Filter aus dem Wasser hebt...
Dieses Frühjahr war es dann soweit, es musste nun endlich etwas getan werden:
Ich habe oben am Wasserfall einen neuen Filtomatic 3000 CWS eingebuddelt.Zu dessen Unterstützung kam noch ein selbstgebauter Eiweißabschäumer mit einer Eigenbau-Venturidüse dazu, der in der Nacht seine Tätigkeit verrichtet. Dieser wurde ebenfalls in der Erde versenkt:
Viel zu tun hat er aber zur Zeit nicht. Der kleine Napf reicht für die Suppe von einer Nacht...
Hier noch der Testaufbau dazu:
Mit einigen Detailänderungen/-verbesserungen (Düse, Auslauf, Höheneinstellung und Stabilität) wurde dieser Aufbau übernommen und knapp einen Meter tief in der Erde versteckt. Der schwarze Sockel und die Lampe dienen als 'Tarnung'.
In der ersten Juniwoche 2011 war die Umbauten alle fertig. Seitdem läuft alles wie gewünscht und das Wasser ist glasklar - ohne Chemie. (Ein paar Fadenalgen versuchten sich zu etablieren, diese sind aber schnell entfernt.)
So wie es momentan aussieht, scheine ich alles richtig gemacht zu haben. Die wasserwerte stimmen, den Fischen scheint es gut zu gehen, die Pflanzen wuchern und das Wasser ist glasklar. Wie stand das irgendwo hier im Forum: Die Fische sehen nun aus wie Plastikfische die in der Luft hängen!
Zur Gegenüberstellung ein Foto aus 2010: In den letzten Jahren sah man die Fische leider immer nur so hier:
Insgesamt leben zur Zeit 9 Goldfische in dem Teich:
3 große Exemplare (1997 eingesetzt, also die Erstbewohner), 4 mittlere (Nachwuchs 2006) und zwei 'Minis' aus dem Jahre 2010. Nachwuchs aus anderen Jahren wurde von den Eltern vernascht, die Überlebenden wurden an Freunde/Bekannte weitergereicht (meist nach Winterausfällen). Apropo Ausfälle: Ich musste seit 1997 zum Glück nur 4 (oder 5?) Goldfische zu Grabe tragen. Hoffentlich bleibt das so.
Als neuer Bewohner gesellte sich heute eine Ringelnatter dazu:
Für die erste Teich-Info sollte das reichen, damit Ihr Euch wenigstens ein ungefähres Bild machen könnt. Bei Bedarf kann ich Infos/Bilder nachreichen.
Gruß Carsten