Ich werf hier einfach die Formel in die Runde - nur mal grob zur Orientierung.
Bei Koi sollte es so aussehen:
10.000 Liter Grundgröße + 1000 Liter pro Koi
Manche bleiben auch darunter - kommt auch etwas auf die "Beckenform" an.
wie Nori schon schrieb rechnet man pro Koi min 1000l (wenn ne auf Koihaltung ausgelegte Filteranlage mit im Teich eingebaut ist) ohne angepaßte Filteranlage min. 5000l.
Sich mit Fischbesatz zu befassen hat aber noch was Zeit. Der Teich sollte nach Fertigstellung und Befüllung möglichst erst mal ein paar Monate ohne Fische bleiben (wenn es kein steriler Koiteich werden soll), damit sich erst mal eine stabile Teichbiologie aufbauen kann.
Es hängt auch davon ab wie der Teich aussieht wenn er mal fertig ist für welche Fischarten er ein geeignetes Biotop bildet. Regenbogenelritzen sind wie Gründling, Elritze, Schneider, Steinbeißer, Bachschmerle Bewohner von meißt steinigen Böden (Kiesbodenbewohner) und sollten solchen auch vorfinden da sie Kieslaicher sind, Koi sind eherBewohner von weichen Untergründen wo sie drinne gründeln können - ein Koi könnte einen schlanken Kleinfisch wie die Regenbogenelrite früher oder später später auch mal als Futter ansehen
Fühlen sich Koiauch mit den Shubinkin wohl?
Bzw. werden die auch zu einem Schwarm, wenn man zb. nur drei Koi aber noch fünf Shubinkin hat, oder leben die nur "nebeneinander"?
meinst du im ernst, das ein Koi so schnell ist, dass er eine Regenbogenelritze fressen kann
Gruß Jacky
Karpfen (Koi) haben ein sehr großes Maul, können auch ganz schön flink sein und fressen auch mal kleine Fische wenn sie diese erwischen können - das machen jeder großen "Friedfisch" Beim Angeln hatte ich schon ein paar Karpfenbisse auf Köderfisch (u.a 10cm Döbelchen). Beim Grundangeln ja nicht unbedingt verwunderlich aber auch beim Spinnfischen hatten sich schon welche den toten Fisch eingesaugt
Werner (wp-3d), der Regenbogenelritzen seit Jahren erfolgreich züchtet, hat diese auch im Koiteich. Und seine Koi sind groß genug, um die einzuatmen. Tun sie aber nicht. Die kleinen sind nämlich sehr schnell.
Aber Dein Teich wird - wie von meinen Vorschreibern schon erwähnt - mit nur 1,50 Tiefe und vielleicht 8000 l nicht unbedingt geeignet für Koi. Zumal die rechnerischen Wassermengen meist nach dem Befüllen nach unten korrigiert werden müssen.
Ich möchte auch noch auf etwas hinweisen, was im Vorfeld angesprochen gehört.
Obige "angepasste Filteranlage" ist mit Sicherheit kein Druckfilter (und weiter nichts). Koi verlangen durch das Füttern nach einem größeren technischen Aufwand. Hier sollte dann eine Vorfiltrierung (etwa durch einen Siebbogenfilter) vorhanden sein, eine ausreichende mechanische Abscheidung und letztlich noch eine Bio-Abteilung.
Es nützt wenig einen Filter zu installieren, der für ein paar Goldis, Moderlieschen oder Shubunkin ausreicht, der aber bei Koibesatz sofort an seine Grenzen stößt und alle 2-3 Tage eine Reinigung notwendig wird, bei der jedesmal sämtliche Biologie, sofern vorhanden, gekillt wird.
Koihaltung und nur irgendwo ein schwarzes Kästchen aufstellen funzt nicht.
wir waren letztes Jahr in Zella-Mehlis in diesen Riesen-Aquarium und die hatten draußen auch koi, die sie auch draußen lassen. Da haben wir uns mit dem Unterhalten, der für die Außenanlage zuständig ist und der hat gesagt, dass die 80 cm! Becken reichen, weil sie den Bachlauf laufen lassen. Da mir das aber zu unsicher ist, machen wir 1,50 m.
also dürfte doch wenigstens die tiefe reichen, oder?
ich meine ein bis zwei Meter können wir bestimmt noch in die Breite gehen, sodass wir auf ca. 10.000 Liter kommen müssten