Vampyr
Mitglied
AW: Eigenbau-Filter
Hi Jürgen,
und danke deiner Kompetenten und sachlichen Kritik.
Aber eins verstehe ich (als angehender Maschinenbau Ing.)noch nicht ganz. Wo siehst du Voteile vom Trommelfilter gegenüber dem Sifi (bei gleicher Maschenweite des Filtergewebes)?
Beide arbeiten nach dem selben Prinzip, nur, dass der Sifi den Spülrotor duch den Wasserdruck dreht und eine größere Kammer von Vorteil ist. Da die Schwebstoffe, die durch beide Systeme gefiltert werden schwerer sind als das Wasser, werden sie sich über kurz oder lang absetzen. das passiert beim Sifi mit 500l Vortex natürlich vorranig über die Strömung und die langsame Fließgeschwindigkeit. Ist das Vorklärbecken zu klein, bleiben die Teilchen solange in der Schwebe, bis eine Konzentration erreicht ist, in der sie sich absetzten.
@ Reinhold, der Wasserspiegel im Filter liegt natürlich ein wenig über den Rohren. Den Rest erledigt die Schwerkraft, wenn der Querschnitt groß genug ist.(Querschnitt =r²xPi , r=Radius=halber Durchmesser. das ganze zum Quadrat und mal Pi (3,1415))
Dein 110er Rohr hat einen Querschnitt von 9530mm² und ein 50er Rohr 1963mm². Ergo erreicht du mit 5 50er Rohren einen größeren Querschnitt als mit einem 110er. Vorausgesetzt beide stehen komplett unter Wasser.
Wenn bedarf besteht, kann ich auch die Strömungsverluste durch die Biegungen ausrechnen.
Gruß Christoph
Hi Jürgen,
und danke deiner Kompetenten und sachlichen Kritik.
Aber eins verstehe ich (als angehender Maschinenbau Ing.)noch nicht ganz. Wo siehst du Voteile vom Trommelfilter gegenüber dem Sifi (bei gleicher Maschenweite des Filtergewebes)?
Beide arbeiten nach dem selben Prinzip, nur, dass der Sifi den Spülrotor duch den Wasserdruck dreht und eine größere Kammer von Vorteil ist. Da die Schwebstoffe, die durch beide Systeme gefiltert werden schwerer sind als das Wasser, werden sie sich über kurz oder lang absetzen. das passiert beim Sifi mit 500l Vortex natürlich vorranig über die Strömung und die langsame Fließgeschwindigkeit. Ist das Vorklärbecken zu klein, bleiben die Teilchen solange in der Schwebe, bis eine Konzentration erreicht ist, in der sie sich absetzten.
@ Reinhold, der Wasserspiegel im Filter liegt natürlich ein wenig über den Rohren. Den Rest erledigt die Schwerkraft, wenn der Querschnitt groß genug ist.(Querschnitt =r²xPi , r=Radius=halber Durchmesser. das ganze zum Quadrat und mal Pi (3,1415))
Dein 110er Rohr hat einen Querschnitt von 9530mm² und ein 50er Rohr 1963mm². Ergo erreicht du mit 5 50er Rohren einen größeren Querschnitt als mit einem 110er. Vorausgesetzt beide stehen komplett unter Wasser.
Wenn bedarf besteht, kann ich auch die Strömungsverluste durch die Biegungen ausrechnen.
Gruß Christoph