PeterBoden
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Hallo zusammen,
nach einem Jahr wieder eine kurze Meldung von meinem naturnahen Schwimmteich.
Ich glaube, er ist jetzt so langsam eingefahren. Das biologische Gleichgewicht hat sich eingependelt, die Zyklen zwischen der kurzen Algenblüte im Frühjahr und der anschließenden (Glas)Klarphase für den Rest des Jahres haben an ihrer Stärke verloren.
Voriges Jahr, 2015, hatte ich im März aus dem F/R Bereich mehrere Schubkarren Kanadische Wasserpest heraus geharkt, sie ist nun einmal im Teich. Ich denke das war zu früh, ihre bedeutende Fähigkeit als Sauerstoffproduzent hatte ich dem Teich zu zeitig genommen, in die Klarphase kam er erst im Juni.
Dieses Jahr war er eigentlich nie so richtig trüb. Selbst während die große Putzkolonne, wieder mehrere zehntausende Kaulquappen, im Mai im Teich herum schwärmte war schon Bodensicht im Schwimmkanal.
Die Wasserpest ist wieder abgeerntet, der Schwimmkanal mit der Impellerpumpe abgesaugt. Den Steinabscheider musste ich nur zweimal von größeren Pflanzenresten befreien, es war kaum Bodensatz im Schwimmkanal. Voriges Jahr war es deutlich mehr.
Grundsätzlich bin ich sehr froh darüber das ich an jede Stelle des Teiches gelange. Auf dem Unterwasserwall umlaufend um den Schwimmkanal kann man gehen, das Absaugen wird so zum Kinderspiel.
Mein kleiner 22 m² Klärteich 0,7 m über dem Schwimmteich erfüllt seine Funktion als natürlicher, zusätzlicher Filter hervorragend.
Über den Skimmer im Schwimmteich werden ca. 8000 l/h hoch gepumpt. -die Angaben der Hersteller zur Pumpleistung, selbst die Pumpenkennlinie sind immer sehr optimistisch-
Da wo das hochgepumpte Wasser ausströmt ist eine Fläche von etwa einem Quadratmeter welche ich permanent frei schneide, dann kommt ein Dickicht von Binsen, Seggen und anderen Klärpflanzen. Die Feststoffe sammeln sich vor dieser natürlichen Wand, alle zwei Tage hole ich die mit dem Kescher heraus.
Der Pflanzenwuchs in diesem sich selbst überlassenem Teich ist gigantisch. Zweimal im Jahr sind es ein, zwei Schubkarren was da heraus geschnitten wird und man muss dann schon genau hinschauen um überhaupt etwas zu bemerken.
Ein wenig Arbeit hatte ich mit den Grauwackesteinen mit welchen ich den Einstieg umsäumt habe. Fadenalgen.
Voriges Jahr kamen sie im September und ich habe sie nur grob entfernt. Die Kaulquappen dieses Jahr haben sie zu 70 oder 80% vertilgt. Ich habe die Steine einzeln geputzt, das waren zwei Nachmittage. Heute würde ich den Einstieg anders gestalten, wahrscheinlich so wie bei anz111.
Wir schwimmen immer erst dann wenn die Quappen raus sind, also so in der zweiten Junihälfte. Na ja, die Temperatur spielt da auch noch eine Rolle...
Ein neuer Bewohner hat sich eingefunden, zum ersten Mal.
Wir dachten erst 'warum reißt der Nachbar seinen Holzschuppen so spät abends ab?' aber es war Herbert.
Ein Süd-Ost-Westbrasilianischer Vuvuzuela-Brüllfrosch welcher das Geräusch einer startenden MIG mühelos übertönen kann. Mit Nachbrenner.
Hier ist er:
Na ja, es hatte sich dann gelegt, wahrscheinlich weil endlich ein Partner herbei gebrüllt wurde.
Hier saßen sie auf den Seerosenblättern und habe Insekten gefangen welche auf den Blüten gelandet sind.
Momentan ist ein neuer Tiefbrunnen neben dem Teich entstanden und da ist wieder viel Arbeit vorhanden wegen der ganzen Verlegerei, dem Technikgedöhns usw.
Ich glaube das wird ein eigener Beitrag im Technikforum im September.
nach einem Jahr wieder eine kurze Meldung von meinem naturnahen Schwimmteich.
Ich glaube, er ist jetzt so langsam eingefahren. Das biologische Gleichgewicht hat sich eingependelt, die Zyklen zwischen der kurzen Algenblüte im Frühjahr und der anschließenden (Glas)Klarphase für den Rest des Jahres haben an ihrer Stärke verloren.
Voriges Jahr, 2015, hatte ich im März aus dem F/R Bereich mehrere Schubkarren Kanadische Wasserpest heraus geharkt, sie ist nun einmal im Teich. Ich denke das war zu früh, ihre bedeutende Fähigkeit als Sauerstoffproduzent hatte ich dem Teich zu zeitig genommen, in die Klarphase kam er erst im Juni.
Dieses Jahr war er eigentlich nie so richtig trüb. Selbst während die große Putzkolonne, wieder mehrere zehntausende Kaulquappen, im Mai im Teich herum schwärmte war schon Bodensicht im Schwimmkanal.
Die Wasserpest ist wieder abgeerntet, der Schwimmkanal mit der Impellerpumpe abgesaugt. Den Steinabscheider musste ich nur zweimal von größeren Pflanzenresten befreien, es war kaum Bodensatz im Schwimmkanal. Voriges Jahr war es deutlich mehr.
Grundsätzlich bin ich sehr froh darüber das ich an jede Stelle des Teiches gelange. Auf dem Unterwasserwall umlaufend um den Schwimmkanal kann man gehen, das Absaugen wird so zum Kinderspiel.
Mein kleiner 22 m² Klärteich 0,7 m über dem Schwimmteich erfüllt seine Funktion als natürlicher, zusätzlicher Filter hervorragend.
Über den Skimmer im Schwimmteich werden ca. 8000 l/h hoch gepumpt. -die Angaben der Hersteller zur Pumpleistung, selbst die Pumpenkennlinie sind immer sehr optimistisch-
Da wo das hochgepumpte Wasser ausströmt ist eine Fläche von etwa einem Quadratmeter welche ich permanent frei schneide, dann kommt ein Dickicht von Binsen, Seggen und anderen Klärpflanzen. Die Feststoffe sammeln sich vor dieser natürlichen Wand, alle zwei Tage hole ich die mit dem Kescher heraus.
Der Pflanzenwuchs in diesem sich selbst überlassenem Teich ist gigantisch. Zweimal im Jahr sind es ein, zwei Schubkarren was da heraus geschnitten wird und man muss dann schon genau hinschauen um überhaupt etwas zu bemerken.
Ein wenig Arbeit hatte ich mit den Grauwackesteinen mit welchen ich den Einstieg umsäumt habe. Fadenalgen.
Voriges Jahr kamen sie im September und ich habe sie nur grob entfernt. Die Kaulquappen dieses Jahr haben sie zu 70 oder 80% vertilgt. Ich habe die Steine einzeln geputzt, das waren zwei Nachmittage. Heute würde ich den Einstieg anders gestalten, wahrscheinlich so wie bei anz111.
Wir schwimmen immer erst dann wenn die Quappen raus sind, also so in der zweiten Junihälfte. Na ja, die Temperatur spielt da auch noch eine Rolle...
Ein neuer Bewohner hat sich eingefunden, zum ersten Mal.
Wir dachten erst 'warum reißt der Nachbar seinen Holzschuppen so spät abends ab?' aber es war Herbert.
Ein Süd-Ost-Westbrasilianischer Vuvuzuela-Brüllfrosch welcher das Geräusch einer startenden MIG mühelos übertönen kann. Mit Nachbrenner.
Hier ist er:

Na ja, es hatte sich dann gelegt, wahrscheinlich weil endlich ein Partner herbei gebrüllt wurde.

Hier saßen sie auf den Seerosenblättern und habe Insekten gefangen welche auf den Blüten gelandet sind.

Momentan ist ein neuer Tiefbrunnen neben dem Teich entstanden und da ist wieder viel Arbeit vorhanden wegen der ganzen Verlegerei, dem Technikgedöhns usw.
Ich glaube das wird ein eigener Beitrag im Technikforum im September.
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